Der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien gestaltet die Zukunft unserer Region. Wir steuern, ordnen und koordinieren Planungsprozesse und vereinen wirtschaftlichen Fortschritt mit dem Schutz von Natur und Kultur…
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Aktuelles: Zentrales Projektergebnis
Strategisches Regionalentwicklungskonzept:
„Junge Strategien für eine kreative Raumentwicklung der Region Oberlausitz-Niederschlesien“
Für die Planungsregion Oberlausitz-Niederschlesien (Landkreis Bautzen und Landkreis Görlitz) hat der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien mit wissenschaftlicher Begleitung der empirica ag ein Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) erarbeitet. Gefördert wurde das Vorhaben durch das Programm „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklungskonzepte“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Anders als der rechtsverbindliche Regionalplan ist das SREK ein informelles, ergänzendes Instrument der Raumordnung, das Handlungsempfehlungen für einen Zeithorizont von 10 bis 15 Jahren entwickelt.
In der Region Oberlausitz-Niederschlesien wurden bewusst die Sichtweisen junger Menschen in die Erarbeitung des Konzeptes eingebunden. Mehr als 900 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren, darunter Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und junge Erwerbstätige, haben zwischen Juni und August 2025 an der Online-Befragung „Oberlausitz-Niederschlesien im Wandel: Junge Menschen als Impulsgeber“ teilgenommen. Ergänzt wurde die Befragung durch Workshops mit jungen Menschen sowie durch verschiedene Austauschformate mit Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und weiteren regionalen Akteuren.
Aufbauend auf der Regionalanalyse unter Einbeziehung der Einschätzungen der verschiedenen jungen Menschen und Akteure wurden eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse für die Region erstellt. Daraus wurden allgemeine Ansatzpunkte für die zukünftige Entwicklung der Region abgeleitet sowie ein Handlungsprogramm mit konkreten Maßnahmen entwickelt.
Die entwickelten Handlungsempfehlungen verstehen sich als mittel- bis langfristige Orientierung für einen Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren und richten den Blick auf die langfristige Transformation der Region. Zieladressaten der vorgeschlagenen Maßnahmen sind die beiden Landkreisverwaltungen, Kommunen und weitere regionale Träger der Daseinsvorsorge.
Das Projekt zielt darauf ab, junge Menschen aktiv in die regionale Entwicklung einzubinden, Bildungsangebote an aktuelle und zukünftige Anforderungen anzupassen, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu sichern sowie die soziale Infrastruktur und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen zu stärken.
Die Förderung umfasst rund 272.500 Euro und läuft bis Oktober 2026. Weitere Infos zum Förderprogramm gibt es auf der Webseite des BBSR.